Die PISA-Verlierer - Opfer ihres Medienkonsums
Das Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen zeigt in einer neuen Studie einen Zusammenhang von Medienkomsum und Schulversagen auf und kommt zu folgenden Fazit:
Die PISA-Verlierer verbringen ihre Nachmittage in hohem Maß mit Medienkonsum, der stark von entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalten geprägt ist. Appelle an die Eltern dieser Kinder und Jugendlichen versprechen nur begrenzt Erfolg. Eine nachhaltige Verbesserung der Situation wird nur über die flächendeckende Einführung von Ganztagsschulen zu erreichen sein, die nachmittags primär einem Motto verpflichtet sind: Lust auf Leben wecken durch Sport, Musik, kulturelles und soziales Lernen sowie weiterer Inhalte, die geeignet sind, den Schülerinnen und Schülern auch an Abenden und Wochenenden attraktive Alternativen zum stundenlangen Medienkonsum zu bieten. Die Schulen müssen deshalb weit stärker als bisher in die Lage versetzt werden, positiv zur Kreativität und Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen beizutragen. Nur so werden wir es erreichen, die hohe Quote von Schulversagern deutlich zu
reduzieren, durch die unser Schulsystem bisher geprägt ist.












