Seit Mitte November wird in Niedersachsen, ausgehend von einer Initiative in Hannover, ein „Volksbegehren für gute Schulen“ betrieben. Im dort vorgeschlagenen Gesetzestext ist vorgesehen, dass das Abitur an Gymnasien und Gesamtschulen nach 13 Schuljahren abgelegt werden soll, dass die Mindestzügigkeit für Gesamtschulen auf vier (-im Ausnahmefall auf drei-) Klassen herabgesetzt werden soll und dass die bestehenden Vollen Halbtagsgrundschulen fortgeführt werden sollen.
Aufgrund der genannten Bedenken sowie der uneinheitlichen Elternmeinung hinsichtlich einer Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien gibt der Landeselternrat, bei allem Verständnis für die Sorgen und den Unmut von Eltern kein eindeutiges Votum für das Volksbegehren ab. Die Forderungen nach einem Abitur nach 13 Schuljahren an den Integrierten Gesamtschulen, einer Herabsetzung der Mindestzügigkeit für die Gesamtschulen und dem Erhalt der Vollen Halbtagsgrundschulen unterstützt der Landeselternrat dagegen jedoch voll und ganz.
Vollständige Mitteilung: 12_21 Presseinfo Volksbegehren Statement 12.LER.pdf




