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Elternverband für Gesamtschulen in Niedersachsen gegründet

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Mit großer Beteiligung aus allen Teilen des Landes Niedersachsen haben Eltern am Samstag den 27. September in Peine den „Elternverband für Gesamtschulen Niedersachsen" (EVGN)
gegründet. Dieser ist erreichbar unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Am Anfang stand der Vortrag von Prof. Ulf Preuß-Lausitz (Berlin) mit dem Titel: „Kein Kind darf uns verloren gehen"
Auf dem Gründungskongress an dem auch Matthias Kern (Vorsitzender des Landeselternrats) teilnahm wurden in den Vorstand gewählt:
Bernd Siegel, (Vors.) Oldenburg
Jörn Riegel, (stv V.) Süpplingenburg
Beate Liebe, Worpswede
Harald Müller, Coppenbrügge
Susanne Stobbe, Göttingen
Susanne Lüke, Hannover/Laatzen
Burghard Witte, Nienstedt

Bitte, wenn auch du „Eine Schule für alle Kinder" willst, dann werde jetzt gleich Mitglied im Elternverband und schreib an:
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Bitte sprich auch andere Väter und Mütter an und bittet sie Mitglied zu werden. Bitte mindestens mit Vorname Nachname und Mailadresse. Es folgt eine Bestätigung und eine Info per Mail. Es entstehen keine Kosten und die Mitgliedschaft kann jederzeit gekündigt werden. Leite diese Mail bitte zur Information weiter.

U. a. werden wir unterstützt vom Grundschulverband und dem Deutschen Kinderhilfswerk:
„Mit Freude" hat der Grundschulverband zur Kenntnis genommen, dass wir in Niedersachsen einen Elternverband gründen, denn so heißt es in ihrem Grußwort: „das gegliederte Schulwesen hat ausgedient" und auch das „Deutsche Kinderhilfswerk" (Berlin) hat „mit großer Freude" die Gründung zur Kenntnis genommen. In einem zweiseitigem Papier heißt es u. a.: „Unser Schulsystem orientiert sich noch immer am Ziel homogener Lerngruppen. Das führt aber nicht zu besseren Lernergebnissen, sondern vielfach geradewegs zu einer Bildungsdiskriminierung, bei der die Kinder aus sogenannten bildungsfernen Schichten, Kinder mit Migrationshintergrund und Kinder mit Behinderungen auf der Strecke bleiben. Hier muss es zu einer Veränderung unseres Schulsystems kommen. Wir brauchen eine gemeinsame Schule für alle Kinder und Jugendliche, und dies bis zum Ende der Pflichtschulzeit."

Weitere Infos:

Am 14.02.2008 hat Prof. Dr. Hans-Martin Lübking von der evangelischen Kirche im Landtag in Düsseldorf das Bündnis: "Länger gemeinsam lernen" vorgestellt. Diesen Aufruf könnt ihr unterstützen unter: http://bestes-lernen.de/unterstuetzen-mitarbeiten/ich-unterstuetze-den-aufruf/#

Bischof Dr. Wolfgang Huber, Ratsvorsitzender der EKD sagte in seinem Vortrag in Hannover auf dem Fachkongress Schule in der Gesellschaft 30.11.-1-12. 2006: „Gesellschaftlicher Wandel und seine Auswirkung auf Bildung und Erziehung":
„Solange unser Schulsystem um einer angestrebten Homogenität willen wie eine Kombination von Hackbrett und Presse funktioniert, das unten abschneidet und oben deckelt, werden viele Kinder und Jugendliche zum bloßen Rest. Ihre Bildungsgänge haben den Charakter von Verlustgeschäften. Ohne Chance auf Entfaltung ihrer Talente reicht man sie weiter, genauer gesagt, man reicht sie tiefer. Die Abgeschnittenen werden zur gesellschaftlichen Resteverwertung vorzugsweise in Restschulen komprimiert. (...) Wer sich als Christ taub stellt, wenn die Ungerechtigkeit zum Himmel schreit, beschädigt sich selbst und verleugnet seinen Glauben im Kern„

Prof. Dr. theol., Pastor Gerhard Wegner, Direktor des sozialwissenschaftlichen Institutes der Evangelischen Kirche sagte am 9. September 2006 in Hofgeismar:
„Das in Deutschland bestehende Bildungssystem ist der verlängerte Arm der alten Ständegesellschaft."

Bernd Siegel
Vors. Elternverband für Gesamtschulen Niedersachsen



Tags: Gesamtschule  
 

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