Stadtelternrat Braunschweig

 
  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Home

Stegemann: „Beispielloses Projekt für den Schulstandort Braunschweig jetzt am Start“

E-Mail Drucken
Stegemann: „Beispielloses Projekt für den Schulstandort Braunschweig jetzt am Start“ PPP-Vertrag unterzeichnet: Schulen werden für rund 74 Millionen Euro saniert

Braunschweig. Finanzdezernent Ulrich Stegemann und Sandra Arendt, Sprecherin der Geschäftsleitung der Niederlassung Soziale Infrastruktur Deutschland von HOCHTIEF PPP Solutions, haben heute den Vertrag über eine Öffentlich-Private Partnerschaft zur Sanierung und zum Betrieb über 25 Jahre von neun Braunschweiger Schulen, drei Kitas und zwei Sporthallen unterzeichnet. Vertragsbeginn ist der 1. Dezember 2011, HOCHTIEF übernimmt den Betrieb der Schulen ab dem 1. Februar 2012.

„Mit der heutigen Vertragsunterzeichnung ist eines der größten PPP-Projekte im Schulbereich deutschlandweit am Start“, sagte Ulrich Stegemann. „Die Zusammenarbeit mit dem privaten Partner ermöglicht es der Stadt Braunschweig, neun Schulen, drei Kitas und zwei Sporthallen mit hohem Sanierungsstau in den kommenden Jahren auf einen Schlag erneuern zu lassen. Dies ist eine sehr gute Nachricht für den Schulstandort Braunschweig, insbesondere für die Kinder, Eltern und das Kollegium der Schulen und Kitas im Projekt.“

Rund 74 Millionen Euro wird das private Unternehmen in den kommenden drei Jahren in die Gebäude investieren und den Sanierungsstau auflösen. „Solch große finanziellen Sprünge fallen uns als Stadt deutlich schwerer, zudem kann ein weltweit agierendes Unternehmen wie HOCHTIEF, das über große Erfahrung im PPP-Bereich und über ganz andere Ressourcen und Synergien verfügt, ein solches Vorhaben natürlich günstiger umsetzen. Wir entlasten zudem unsere Bauverwaltung.“ Das Projekt sei ein gewaltiger Schritt nach vorn für den Schul- und Bildungsstandort Braunschweig, eine so hohe Summe sei in dem Bereich noch nie quasi auf einmal investiert worden.

Die Stadtverwaltung gehe bei der Schulsanierung derzeit unterschiedliche Wege, so Stegemann weiter: Neben dem normalen Schulsanierungsprogramm, das die Braunschweiger Bauverwaltung umsetze, werde die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule durch das städtische Tochterunternehmen Niwo-Bau neu gebaut, und in großem Stil saniere HOCHTIEF im Rahmen der Öffentlich-Privaten-Partnerschaft. Insgesamt fließen in den Jahren 2011 bis 2015 168 Millionen Euro in die Braunschweiger Schulen, so viel wie nie zuvor. „Die Erfahrungen, die wir mit den unterschiedlichen Vorgehensweisen machen, werden wir genau auswerten und dann in einigen Jahren gut begründet Bilanz ziehen können, welcher Weg für Braunschweig der beste ist.“

Stichwort PPP: Neun Schulen, drei Kitas und zwei Sporthallen, die besonders hohen Sanierungsbedarf haben, werden über eine Laufzeit von 25 Jahren von einem privaten Partner saniert und betrieben werden. Den Zuschlag hat das Unternehmen HOCHTIEF PPP Solutions GmbH erhalten. Das 74-Millionen Euro-Projekt ist eines der größten deutschlandweit im Rahmen einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft (Public-Private-Partnership, PPP). Die Stadt zahlt ein Entgelt an das Unternehmen als Gegenleistung für dessen Leistungen. Die Gebäude bleiben im Besitz der Stadt, nach 25 Jahren fällt die Zuständigkeit für den Betrieb zurück an die Stadt. Die Stadt hatte das Projekt europaweit ausgeschrieben. Bei den ausgewählten Gebäuden handelt es sich um solche mit einem besonders hohen Sanierungsbedarf.



-----

Dieser Meldung ist ein Medium zugeordnet:

PPP_Vertragsunterzeichnung
http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=109246


Kontaktdaten:
Stadt Braunschweig
Pressestelle
Platz der Deutschen Einheit 1
38100 Braunschweig

Postfach 3309
38023 Braunschweig

Telefon:
(0531) 470 - 37 73
Telefax:
(0531) 470 - 29 94
Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Weitere Informationen unter: www.braunschweig.de
 

Suche

Termine

Newsletter

Registrierte Benutzer