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Übergänge in die weiterführenden Schulen

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Übergänge in die weiterführenden Schulen

Braunschweig. 1769 Schülerinnen und Schüler städtischer Grundschulen haben für den Übergang in weiterführende Schulen folgende Empfehlung erhalten:

•    18,6 % Hauptschule (Vorjahr 2010/11: 19,5 %)
•    36,3 % Realschule (Vorjahr 36,2 %)
•    45,1 % Gymnasium (Vorjahr 44,4 %)

Etwa 2,5 % der insgesamt 1814 Schülerinnen und Schüler des vierten Schuljahrgangs der städtischen Grundschulen werden die vierte Klasse wiederholen (17 Schüler) bzw. besuchen voraussichtlich künftig eine Förderschule (28 Schüler) bzw. werden integrativ in einer weiterführenden Schule beschult.

Eine aktuelle Abfrage bei den städtischen weiterführenden Schulen zum Aufnahmeverhalten der Viertklässler führt zu folgendem Ergebnis:

•    166 Schülerinnen und Schüler besuchen künftig eine Hauptschule (Vorjahr 140),
•    342 Schülerinnen und Schüler eine Realschule (Vorjahr 352),
•    752 Schülerinnen und Schüler ein Gymnasium (Vorjahr 725).

Die Schülerzahlen der fünften Klassen der weiterführenden Schulen erhöhen sich um die Zahl der auswärtigen Schülerinnen und Schüler und solche, die in den Einzugsbereich der Braunschweiger Schulen von außerhalb zuziehen, sowie Repetenten, die die Klasse 5 wiederholen. Auch kann mit Nachmeldungen noch unversorgter Jugendlicher (insbesondere mit IGS-Ablehnung) gerechnet werden.

Insgesamt 527 Schülerinnen und Schüler werden eine IGS besuchen. Angemeldet wurden 919 Schülerinnen und Schüler. An allen vier Integrierten Gesamtschulen werden Integrationsklassen im fünften Schuljahrgang eingerichtet. Für jedes der insgesamt 15 integrativ zu beschulenden Kinder wird jeweils ein weiterer Platz freigehalten. Dadurch liegt die Aufnahmekapazität der IGS bei insgesamt 527 Plätzen. Von den angemeldeten Schülerinnen und Schüler konnten damit 57,3 % einen IGS-Platz erhalten. Die abgewiesenen Kinder haben sich an Haupt- und Realschulen oder Gymnasien angemeldet.

An den vier Haupt- bzw. Grund- und Hauptschulen werden im fünften Jahrgang voraussichtlich insgesamt zehn Klassen eingerichtet, eine Klasse mehr als im Vorjahr.

In Klasse 5 der Realschulen wurden 10 Schülerinnen und Schüler weniger aufgenommen als im Vorjahr. Die Klassenbildung im Jahrgang 5 entspricht der des Vorjahres.

Die Gesamtzahl an Übergängen auf das Gymnasium ist von 725 im Vorjahr auf 752 Schülerinnen und Schüler gestiegen. Unter Berück-sichtigung der aufgenommenen auswärtigen Schülerinnen und Schüler und Repetenten (deren Anteil insgesamt bei ca. 25 % der Schülerinnen und Schüler liegt) werden in Jahrgang 5 die Schüler-zahlen des Vorjahres (1088) insgesamt unterschritten (1002).

Abschließend wird festgestellt, dass jede Schülerin bzw. jeder Schülerin einen Platz in der gewünschten Schulform des gegliederten Schulsystems (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) erhalten hat. „Dennoch macht sowohl das Anmeldeverhalten der Eltern als auch insbesondere das auf uns zukommende Thema „inklusiver Beschulung“ die Notwendigkeit der Etablierung einer Schulentwicklungsplanung für Braunschweig dringend“, kommentiert Schuldezernent Ulrich Markurth die diesjährigen Übergangszahlen.



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611_Anlage_Übergänge_040711
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