Eine Abfrage bei den städtischen weiterführenden Schulen zum Aufnahmeverhalten der Viertklässler hat ergeben, dass 176 Schülerinnen und Schüler künftig eine Hauptschule, 443 eine Realschule, und 839 ein Gymnasium besuchen. Damit besuchen 12,1 Prozent eine Hauptschule, 30,4 Prozent eine Realschule und 57,5 Prozent ein Gymnasium. 2006 waren es 182 (13,2 Prozent) an den Haupt- und 400 (28,9 Prozent) an den Realschulen sowie 802 (57,9 Prozent) an den Gymnasien.
Insgesamt 383 Schülerinnen und Schüler (2006: 389) werden eine IGS besuchen, sieben Schülerinnen und Schüler haben sich für eine Schule in freier Trägerschaft oder bei einem anderen Schulträger entschieden. Bei den Gesamtschulen sind damit alle Schulplätze belegt. Die Anmeldezahlen liegen auch in diesem Jahr erheblich über den vorhandenen Kapazitäten (insgesamt 702 Anmeldungen). 45 Prozent IGS-Wünsche konnten nicht berücksichtigt werden.
„Mit Ausnahme der Gesamtschulen konnten im gegliederten Schulwesen alle Kinder in der gewünschten Schulform einen Schulplatz erhalten“, sagte Schuldezernent Wolfgang Laczny. Aufgrund der räumlichen Enge an einigen Schulstandorten sei es allerdings nicht immer ein Schulplatz an der gewünschten Schule.
Trotz der Bemühungen, die Attraktivität der Hauptschule zu verbessern, sei der Anteil der Übergänge in diese Schulform auch in diesem Jahr erneut gesunken, so der Dezernent weiter. An der Hauptschule Rothenburg könne - wie bereits im vergangenen Jahr - keine fünfte Klasse eingerichtet werden. Dagegen sei der Anteil Schülerinnen und Schüler, die ein Gymnasium besuchen wollen, erneut gestiegen. Dort werde es drei neue Klassen geben. Dies werde nur durch die Nutzung von Räumen an anderen Schulen möglich.
1848 Schülerinnen und Schüler städtischer Grundschulen hatten für den Übergang in weiterführende Schulen folgende Empfehlungen erhalten: 20,9 % Hauptschule (387 Schülerinnen und Schüler), 33,9 % Realschule (627) und 45,1 % Gymnasium (834). 2006 hatten 21,7 Prozent eine Hauptschulempfehlung, 34,9 Prozent für die Realschule und 43,4 Prozent für das Gymnasium.
Etwa 3 Prozent der insgesamt 1911 Schülerinnen und Schüler des vierten Schuljahrgangs werden die vierte Klasse wiederholen oder besuchen künftig eine Förderschule. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die künftig eine Förderschule besuchen, liegt bisher nicht vor. Die Schülerzahlen der fünften Klassen der weiterführenden Schulen erhöhen sich noch durch auswärtige Schülerinnen und Schüler und solche, die in den Einzugsbereich Braunschweiger Schulen von außerhalb zugezogen sind oder die die Klasse 5 wiederholen.
Quelle: Stadt Braunschweig - Pressestelle




