Niedersächsische Gymnasialdirektoren besorgt über die Unterrichtsversorgung der Gymnasien im Schuljahr 2006/07
Mit Sorge beobachtet die Niedersächsische Direktorenvereinigung die Vorbereitungen für die Lehrereinstellungen an den Gymnasien zum 28.08.06.
Seit Jahren haben die Direktorinnen und Direktoren der niedersächsischen Gymnasien auf Bedeutung einer fachspezifischen Lehrerversorgung hingewiesen. In diesem Jahr werden sich wohl an vielen Gymnasien Unterrichtskürzungen und Unterrichtsausfälle in den vom Kultusministerium benannten Mangelfächern Mathematik, Physik, Chemie, Französisch, Latein, Spanisch, Musik nicht mehr vermeiden lassen. Die Versäumnisse aus vielen Jahren verfehlter Lehrerwerbung – Fehlen der fächerspezifischen Komponente – sind nicht kurzfristig zu beheben.
Der Vorstand der Niedersächsischen Direktorenvereinigung unter Leitung Ihres Vorsitzenden OStD Rolf-Eberhard Irrgang, Walsrode, trug dieser Tage seine Sorgen bezüglich der Entwicklung der Unterrichtsversorgung der niedersächsischen Gymnasien direkt bei einem Gespräch mit Kultusminister Bernd Busemann vor. So ist aus der Sicht der Direktoren auch im Schuljahr 2006/07 keine 100-prozentige Unterrichtsversorgung der Gymnasien zu erwarten. Vielmehr lässt der diesbezügliche Einstellungserlass für den Einstellungstermin 28.08.2006 erkennbar werden, dass die Gymnasien mindestens bis zum November sogar nur mit einer Unterrichtsversorgung von im Durchschnitt 97,5 Prozent rechnen können.
Die Vertreter der Gymnasialdirektoren sehen daher dem ersten Vierteljahr des bevorstehenden Schuljahres mit großer Sorge hinsichtlich der gemeinsamen Zielsetzung der weiteren Qualitätssicherung in ihren Schulen entgegen. Sie erklärten, den Minister in seinem Bemühen, den Kultusetat den Bedürfnissen im Landeshaushalt noch effektiver anzupassen, unterstützen zu wollen. Die Schulleiter bekräftigten in diesem Zusammenhang ihre Überzeugung, dass die Landesregierung alles daran setzen müsse, um die dramatischen Probleme der fachspezifischen Lehrerversorgung abzuwenden. Diese zeichnen sich schon heute für viele Gymnasien in den Fächern Mathematik, Physik, Chemie, Latein oder Kunst und Musik ab.
Quelle: Pressemitteilung der Niedersächsische Direktoren Vereinigung
Der Vorstand der Niedersächsischen Direktorenvereinigung unter Leitung Ihres Vorsitzenden OStD Rolf-Eberhard Irrgang, Walsrode, trug dieser Tage seine Sorgen bezüglich der Entwicklung der Unterrichtsversorgung der niedersächsischen Gymnasien direkt bei einem Gespräch mit Kultusminister Bernd Busemann vor. So ist aus der Sicht der Direktoren auch im Schuljahr 2006/07 keine 100-prozentige Unterrichtsversorgung der Gymnasien zu erwarten. Vielmehr lässt der diesbezügliche Einstellungserlass für den Einstellungstermin 28.08.2006 erkennbar werden, dass die Gymnasien mindestens bis zum November sogar nur mit einer Unterrichtsversorgung von im Durchschnitt 97,5 Prozent rechnen können.
Die Vertreter der Gymnasialdirektoren sehen daher dem ersten Vierteljahr des bevorstehenden Schuljahres mit großer Sorge hinsichtlich der gemeinsamen Zielsetzung der weiteren Qualitätssicherung in ihren Schulen entgegen. Sie erklärten, den Minister in seinem Bemühen, den Kultusetat den Bedürfnissen im Landeshaushalt noch effektiver anzupassen, unterstützen zu wollen. Die Schulleiter bekräftigten in diesem Zusammenhang ihre Überzeugung, dass die Landesregierung alles daran setzen müsse, um die dramatischen Probleme der fachspezifischen Lehrerversorgung abzuwenden. Diese zeichnen sich schon heute für viele Gymnasien in den Fächern Mathematik, Physik, Chemie, Latein oder Kunst und Musik ab.
Quelle: Pressemitteilung der Niedersächsische Direktoren Vereinigung




